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Das Haus St. Martin

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Über uns

„Wir sind für Sie da!“ – diesem Satz fühlen sich unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verpflichtet. Und dieser Leitsatz meint auch: „Wir sind nah an Ihren individuellen Bedürfnissen!“ Wir erhalten das Feedback, dass wir hier im Haus freundlich, zuvorkommend und aufmerksam sind, kompetent und immer ansprechbar. Diese Rückmeldung, dieser gute guter Ruf sind uns sehr wichtig.

Das Haus St. Martin ist ein gewachsener und „alt eingesessener“ Teil von Westerholt. Uns gibt es seit 31 Jahren! Von außen betrachtet, mag es schönere Gebäude geben. Aber unser Innenleben ist Westerholt vom Feinsten! Und wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem sechsten Stock ihren Blick über die Stadt schweifen lassen, schwelgt manch ein Herz in schönster Erinnerung.

Die wirkliche Kumpelmentalität, die hier herrscht, ist für diejenigen Mitarbeiter, die aus anderen Regionen stammen, immer wieder beeindruckend. Es ist erstaunlich, wie schnell man hier Hilfe erhält. Und wie gut die Gemeinde und das Haus vernetzt sind. Eine Frau, die sich ehrenamtlich bei uns engagiert, hat es letztens so ausgedrückt: „Hier ist es einfach schön und menschlich!“

Und schön und menschlich machen es vor allem unsere Bewohner. Mit all ihren Eigenheiten, Charakterstärken und auch der einen oder anderen Marotte. So haben wir zum Beispiel einen Herrn, der deutlich über 90 ist und immer noch einmal pro Woche ausgeht und täglich seine Zigarre genießt. Diese liebenswerte Angewohnheit sei ihm gegönnt: Der Herr ist einfach jung geblieben. Und wie sagt ein alter Witz? Wer mit über 90 noch raucht, der wird nicht alt!

Ein offenes, ein christliches Haus

Letztens rief der MDK, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, an, um eine Prüfung anzukündigen. Und er verknüpfte damit gleich noch eine Frage: Der WDR würde gerne ihre Arbeit filmen, ob es in Ordnung sei, wenn ein Fernsehteam gleich mitkomme? Natürlich war das in Ordnung für uns. Wir wussten, bei uns ist alles okay, wir haben nichts zu verbergen. Außerdem haben wir mit Filmteams schon eine Menge Erfahrung. Sat 1 hat bei uns bereits gedreht. Und auch die Polizei hat für einen Imagefilm Szenen bei uns aufgenommen.

Wir verstehen uns nicht nur als offenes, wir verstehen uns auch als betont christliches Haus. Die besondere liebevolle Hinwendung zu alten Menschen war für die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) schon immer ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Einrichtungen wissen sich diesem Ziel verpflichtet. Das drückt sich in unserem täglichen Miteinander aus – in einer Ruhe und Gelassenheit, die auch die Bewohner spüren.

Wir unterstützen den Glauben unserer Bewohner und sind für religiöse Fragen immer offen. Unsere Ordensschwester Hildegund Maria ist in der Seelsorge stets für Sie da. Regelmäßig feiern wir in unserer Kapelle Gottesdienste, bei denen auch ein Organist für uns spielt. Wenn jemand das Bett aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen kann, übertragen wir auf Wunsch die Messe sogar ins Zimmer.

Tiergestützte Betreuung

Eine Besonderheit des Hauses St. Martin ist unsere Arbeit mit Tieren. Hier sind die Minischweine Rudi und Felix im Einsatz – äußerst sensible und anregende Zeitgenossen! Natürlich sehen einige unserer Bewohner vor allem „leckere Schnitzel“, wenn die beiden tierischen Partner unser Haus besuchen. Oder sie scherzen „Was ist denn das für eine Schweinerei“, wenn die Borstentiere durch unsere Kapelle laufen. Aber das Lächeln auf den Lippen der Senioren zeigt, wie wichtig diese „Schweinerei“ ihnen ist.

Menschen, die sonst sehr zurückgezogen sind, drängen plötzlich nach vorn, um eines der Tiere zu streicheln. Es ist wirklich erstaunlich, was Rudi und Felix bei den alten Menschen – und auch bei den Kindern, die manchmal teilnehmen – auslösen. Für solche gemeinsame Zeiten sind Schweine übrigens noch besser geeignet als Hunde: Denn sie sind zwar ähnlich neugierig und offen, strahlen aber mehr Ruhe aus.